Im Bunker
Troisdorferinnen erzählen vom Krieg
Ein Projekt von Schülern des Heinrich-Böll-Gymnasiums Troisdorf in Kooperation mit der Kunsthochschule für Medien Köln
Dokumentarfilm, 45 Min., DV, D 2003
Konzeption und Leitung:
Andreas Fischer (KHM)
Der Dokumentarfilm
Schüler des Heinrich-Böll-Gymnasiums Troisdorf haben den Dokumentarfilm „Im Bunker“ produziert. In diesem Film erzählen Troisdorferinnen, die zur Kriegszeit noch Kinder und junge Frauen waren, von ihren Erlebnissen während der Bombenangriffe im Zweiten Weltkrieg. Im Mittelpunkt der Berichte steht der schwere Bombenangriff auf Troisdorf am 29.12.1944.
Erstmalig wurden auf diese Weise die Aussagen von Zeitzeugen unserer Stadt zu diesem Thema filmisch dokumentiert. Ohne daß es zu Beginn des Projektes absehbar gewesen wäre, erhält der Film eine hoch aktuelle Bedeutung und leistet einen Beitrag in der Diskussion um die Folgen von Krieg. Gleichzeitig stellt er das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit und Annäherung zweier Generationen dar.
Die Kooperation
Der Film entstand in enger Kooperation des Heinrich-Böll-Gymnasiums Troisdorf und der Kunsthochschule für Medien Köln. Die Schüler des Gymnasiums übernahmen sämtliche Arbeiten bei der Filmproduktion, bedienten die Kamera, interviewten die Zeitzeuginnen. Mitarbeiter der Kunsthochschule für Medien Köln übernahmen die künstlerische und technische Unterstützung.
Die Gesamtleitung übernahm der Filmemacher Andreas Fischer, von dem auch das Konzept zu dem Dokumentarfilm stammt. Fischer war selbst Schüler am Heinrich-Böll-Gymnasium und machte dort 1980 Abitur. Heute arbeitet er als Dozent im Fachbereich Fernsehen/Film an der Kunsthochschule für Medien Köln.
Die Premiere fand am 6. April 2003 in Troisdorf statt.

